5 Dinge, die Sie als Schwimmer niemals tun sollten – außer Sie lieben Streit

Alles rund um deinen Schwimmsport

Das Schwimmtraining ist beendet, der Körper gestählert – und übersät mit blauen Flecken. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Oft sind die Schwimmbahnen voll und geradezu prädestiniert für kleine Unfälle und unangenehme Begegnungen. Man sollte meinen, dass jeder im Schwimmbad die ungeschriebenen Regeln beherrscht, die einem helfen nicht zur unhöflichsten, unangenehmsten und – kurz – meistgehassten Person im ganzen Schwimmbad zu werden. Trotzdem schaffen es einige Kandidaten immer wieder, dass man gerne die Regeln groß und breit im ganzen Schwimmbad verteilen möchte, damit auch wirklich jeder sie kennt.

Hier sind die 5 Regeln, die Sie beim Schwimmen beachten sollten, wenn Sie NICHT von jedem gehasst werden wollen.

 

1. Die Schmetterling-Technik

Obwohl der Schmetterling mit Sicherheit zu Ihren Trainingseinheiten gehört, sollten Sie diese Technik mit Bedacht verwenden. Sehen Sie den Herrn neben sich? Er könnte von Ihnen den ein oder anderen Arm abbekommen, wenn Sie an ihm vorbei flattern. Warten Sie, bis er das andere Ende der Bahn erreicht hat. Falls Sie doch seinen Weg kreuzen, setzen Sie einen Zug lang aus. Sie ersparen sich somit den ersten kleinen Unfall.

 

2. Die Füße des Vordermannes berühren

Sie wissen doch bestimmt, wie schön es ist, wenn eine fremde Person im Wasser Ihre Füße berührt. Genau: gar nicht. Wenn Sie diese unangenehme Begegnung sich und ihrem Vordermann ersparen wollen, dann halten Sie unbedingt Abstand. Sind Sie langsamer, bitten Sie ihn darum Sie zu überholen. Wenn Sie schneller sind, überholen Sie ihn – bloß nicht 10 Bahnen lang nach seinen Füßen schnappen.

 

3. Entspannt am Beckenrand sitzen

Nicht nur der Bademeister und Ihr Trainer werden wenig von Ihrer kleinen Pause am Beckenrand begeistert sein. Die Rücken- und Brustschwimmer im Becken unter Ihren Füßen könnten sich dabei verletzen oder sich ganz einfach erschrecken. Wenn Sie diese Risiken senken und Streit vermeiden wollen, führen Sie Ihre Pause außerhalb des Beckens fort.

 

4. Unbedingt der schnellste im Becken sein

Wie viel Meter Sie auch unbedingt zurück legen wollen – Ihr Training sollte für Sie nicht zum Wettrennen im Kampf gegen die anderen werden. Wenn sich 15 Schwimmer in Ihrer Bahn befinden, ist es das Beste einfach zu warten. Stellen Sie sich hinten an und warten Sie, bis sich der Stau aufgelöst hat.

 

5. Rückenschwimmer anmeckern

Rückenschwimmer haben es schwer! Andauernd stoßen sie sich ihren Kopf am Beckenrand, versuchen verzweifelt ihre Technik zu verbessern oder kollidieren mit anderen Schwimmern. Dass Sie sie anbrüllen, nachdem Sie beide auf halbem Weg zusammen gestoßen sind, macht es nicht leichter. Haben Sie ein wenig Verständnis für die tapferen Kämpfer – eines Tages könnten Sie an deren Stelle sein.

Gerade wenn Sie während der Stoßzeiten trainieren, kann das Training beschwerlich sein. Wenn Sie es sich und den anderen Schwimmern etwas erleichtern wollen, versuchen Sie die Regeln zu befolgen. Das Training wird für alle Beteiligten angenehmer und macht ohne Streit und Verletzungen definitiv mehr Spaß!