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Die besten Blogs für Schwimmer

Swim.de

Diese Webseite für Alles rund ums Schwimmen hat alleine bei Facebook über 20.000 Abonnenten. Die Internetseite ist die Ergänzung zum gleichnamigen Magazin und wirbt mit dem Slogan „Schwimmen ist mehr, als Kachelnzählen“. Hier finden Schwimmfreunde Wissenswertes über Schwimmtechnik, Trainingsmethoden, Materialtests und allgemein News aus Profi- und Amateursport. Dabei informiert der gut aufgebaute Webauftritt sowohl über Pool-, als auch über Open Water Schwimmen.
Schwimmprofis, wie der Weltmeister Marco Koch verraten ihre Trainingsgeheimnisse. Es gibt die neuesten Erkenntnisse aus der Sportmedizin und in einem Branchenticker kann man sich über Termine von Profiwettkämpfen und Schwimm-Meetings informieren. Wer sich für Seminare, Abenteuerreisen oder Trainings-Camps rund ums Schwimmen interessiert, findet hier immer wieder interessante Geheimtipps. Unter den deutschsprachigen Schwimmwebseiten kann www.swim.de als die wohl beste Internetpräsenz gelten.

www.swim.de

 

Swimsportnews.de

Auch diese Internetseite haben über 20.000 Schwimmsportfreunde in Deutschland abonniert. Und auch bei swimsportnews läßt sich eine zugehöriges Magazin bestellen. Allerdings informiert diese Internetseite vorrangig über das Profischwimmen. So lassen sich zum Beispiel zahlreiche Athletenprofile aus 37 Ländern, von den Vereinigten Staaten, über Japan bis zu den Bahamas einsehen. Es gibt alle Informationen über die verschiedenen nationalen und internationalen Wettkämpfe, wie Olympia, Kurzbahn-WM, Deutsche Meisterschaften und diverse Nachwuchs-Meisterschaften. Die News-Sektion enthält allerdings auch allgemeine Trainings-Tipps oder den Rahmentrainingsplan des Bundestrainers zum Krafttraining der Nationalmannschaft. Auch Freunde von Videomaterial kommen hier nicht zu kurz. So können sich Schwimmfreunde zum Beispiel ansehen ein Video ansehen, in dem die „12 stylischen Wege, das Schwimmbecken zu verlassen“ gezeigt werden. Was man auf dieser ansonsten gut aufgebauten Webseite vermisst, sind Schwimm-Tipps von Profischwimmern.

www.swimsportnews.de

 

Swimblog.de

Dieser Schwimm-Blog ist mit der Webseite von swimsportnews.de verbunden und enthält Artikel im Blog-Format. Hier gibt es keine Klick-Funktionen und die Artikel sind in chronologischer Reihenfolge angeordnet. Im Monat werden hier zwischen 50 und 200 verschiedene Artikel zum Thema Schwimmen veröffentlicht. Dabei finden sich sowohl allgemeine News, als auch Trainingstipps und Wettkampfergebnisse. Die Blog-Artikel werden vorwiegend von einem Autor publiziert und unterscheiden sich vom Inhalt anderer Webseiten nur wenig. Allerdings bekommt man hier täglich alles Wissenwerte geliefert und knn sich bei speziellem Interesse auch auf weiteren Internetseiten informieren. In der für Blogs üblichen Archiv-Funktion können alle Artikel, nach Monaten geordnet von 2011 bis jetzt angeclickt werden.

www.swimblog.de

 

Schwimmtrends.de

Hinter diesem Schwimm-Blog stehen die Schwimmfans Selina Dindorf und Alexander Ewert. Beide bezeichnen sich im Autorenprofil als Schwimmfreaks und besuchen regelmäßig alle wichtigen Schwimmwettkämpfe. In der Funktionsleiste des Internetauftrittes finden sich Funktionen, wie „Aktuelles“ für News, oder „Tipps und Tricks“, wo man zum Beispiel Umfrageergebnisse zum Thema „Rasieren vor Schwimmwettkämpfen“ oder „Was sind die beliebtesten und unbeliebtesten Schwimmarten“ erfährt. Die beiden Blogger kommentieren ausserdem Schwimmwettkämpfe und aktuelle Trends. Es werden diverse Schwimmutensilien getestet und für die mittlerweile zahlreichen Leser gibt es attraktive Verlosungen und Preisausschreiben. In der Sektion „Fans“ können die Leser auch aktiv an der Gestaltung der Website mitmachen und zum Besipiel ihre Badekappen-Sammlung präsentieren.

www.schwimmtrends.de

 

DSV

Auf dieser Webseite präsentiert sich der Deutsche Schwimm-Verband mit seinen Sektionen „Schwimmen“, „Freiwasserschwimmen“, „Wasserspringen“, „Wasserball“ und „Synchronschwimmen“. Hier findet man zum Beispiel alles Wissenswerte über die verschiedenen Schwimmabzeichen und ihre Anforderungen. Wer „Bestenlisten“, „Rekorde“ und „Punktetabellen“ einsehen möchte, findet im deutschsprachigen Raum keine bessere Seite. Hier präsentieren sich ausserdem alle Landesverbände und Schwimmvereine in Deutschland. Es wird erschöpfend über die Zusammensetzung, die Nominierungsrichtlinien, die Wettkämpfe und Ergebnisse der Nationalmannschaft berichtet. Wer sich zusätzlich über die Regelwerke, Formulare und Anti-Doping Richtlinien im deutschen Schwimmsport informieren möchte, ist hier genau richtig. Die Webseite ist übersichtlich aufgebaut und leicht zu bedienen.

www.dsv.de

 

Speedo Blog

Der Schwimmsportausstatter Speedo informiert hier nicht nur über seine breite Produktpalette, sondern auch über alles Wissenswerte über den Schwimmsport. Im aktuellsten Artikel wird zum Beispiel Skiprofi Felix Neureuther als neuer Markenbotschafter vorgestellt. Er verrät, wie er sich mit Schwimmen für den Winter fit macht. Für alle Schwimmbegeisterte gibt es hier wertvolle Trainingstipps und Trainingsgeheimnisse von bekannten Schwimmexperten. Leser finden Schulungsvideos und Veranstaltungstipps. So kann man zum Beispiel erfahren, wie man sich mit Blick auf den Schwimmsport am besten ernährt, was die besten Trainingszeiten sind und wie man seine Ausdauer verbessern kann. Ausserdem findet man interessante Interviews mit Team Speedo-Athleten, wie Sarah Köhler oder Michael Jamieson.

www.speedo.de/news-tipps-technik

 

Johnny Water

Eine Art Reisetagebuch für Schwimmer findet man auf der Website von Johnny Water. Im klassischen Blogstil werden hier ganz persönliche Erfahrungen mit dem Schwimmsport beschrieben. Der Autor möchte hier vor allem einen Blick über die jagd nach der perfekten Technik oder Bestzeiten hinaus bieten. Für die Leser dieses sehr interessanten Blogs sollen die einzelnen Stationen einer ganz persönlichen Schwimmreise festgehalten werden. Dabei beschreibt der Autor mit dem Künstlernamen sowohl seine Erfahrungen in diversen Schwimmbädern, als auch in offenen Gewässern. Leser bekommen Einblick in die Gedanken über Erfolge und Misserfolge, über Euphorie und Nachdenklichkeit. Unter den vielen persönlichen Schwimmblogs ragt dieser sicherlich auch wegen der aussergewöhnlichen Bilder und des übersichtlichen Aufbaus heraus.

www.johnnywater.de

 

SWIM SWAM

Dieser Schwimm-Blog aus England ist in englischer Sprache und trotzdem ein Lese-Muss für alle, auch international interessierten Schwimmfans. Aussergewöhnlich ist schonmal die extreme Reichweite. Die Webseite hat über 500.000 Facebook-Fans und fast 80.000 Follower auf Twitter. Leser bekommen pro Woche über 70 verschiedene Posts. Darunter sind sowohl eine erschöpfende Anzahl von News-Artikeln, als auch Trainingsvideos von international bekannten Schwimmstars oder Lifestyle-Tipps. Ein deutlich reduzierter Content ist auch in Deutsch, Französisch, Spanisch und sogar Hindi zu haben. Die Website von SwimSwam hat einen attraktiven und jugendlich coolen Look und enthält eine Vielzahl an aussergewöhnlichen Fotos. Mit ihrem Aufbau und den umfangreichen Verlinkungen zu anderen Internetseiten und Social Media Funktionen läßt sie aus dem umfangreichen Angebot an Schwimm-Blogs und Schwimm-Webseiten herausragen.

www.swimswam.com (englischsprachig) und swimswam.com/deutsch

 

Swimming Science

Nicht ganz so aufwändig ist dieser Wissenschaftsblog gehalten. Hier geht es um alle Themen rund um die Sportwissenschaft und im speziellen natürlich um alle Erkenntnisse diesbezüglich, die das Schwimmen betreffen. Nach Informationen der Herausgeber geht es der Webseite darum wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsergebnisse transparent zu machen und die Leser damit tiefgreifend zu informieren und weiterzubilden. Es sollen ausserdem kreative und kontroverse Forumsdiskussionen angestossen werden, die zum Beispiel Trainern, aber auch allen Schwimmbegeisterten neue Erkenntnisse bezüglich ihrer Leidenschaft bringen. Die Webseite ist gut aufgebaut und leicht zu benutzen. Sie hat über 20.000 Facebook-Fans und ebensoviele Follower bei Twitter.

www.swimmingscience.net/blog

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In nur wenigen Schritten zum Schmetterling

Durch das Schmetterlingsschwimmen wird der Unterschied zwischen einem strebsamen Schwimmer und einem echten Könner deutlich. Daher ist der Schwimmstil des Schmetterlings einer der meist gefürchteten Schwimmstile. Dies betrifft Freizeitschwimmer sowie Elite-Athleten. Diese Angst hängt meistens mit dem hohen Energieaufwand und mit Koordinationsproblemen zusammen.

Zur Bewältigung dieser Probleme, gibt es einige technische Besonderheiten zu beachten. Dabei helfen Ihnen die folgenden Tipps, diesen Schwimmstil leichter zu lernen beziehungsweise zu verbessern.

1. Abstoßen vom Beckenrand

Imitieren Sie die Arm- und Beinschläge des Schmetterlings mit großer Genauigkeit nach, dabei stoßen Sie sich vom Rand des Beckens ab. Als Nächstes führen Sie den Beinschlag aus und knicken Ihre Knie leicht an, wenn Ihre Hände das Wasser berühren. Einen weiteren Beinschlag führen Sie aus, wenn Ihre Hände an den Seiten Ihres Körpers gelangen.

 

2. Verwendung von Kurzflossen

Mithilfe von Kurzflossen wird der Einstieg in das Schmetterlingsschwimmen erleichtert. Durch die Kurzflossen erhalten Sie einen Einblick, welchen Einfluss die Beinbewegungen auf die Gesamtkoordination haben. Zudem verbessert sich die Größe von Ihrer Antriebsfläche. Führen Sie den Delfinkick aus und machen Sie dabei drei bis vier Armzüge.

 

3. Benutzen Sie nur einen Arm

Führen Sie den Schmetterling aus und bewegen Sie hierfür nur einen Arm. Den zweiten Arm bewegen Sie bei dieser Übung nicht. Bei dieser Übung muss die Atmung Teil der Ganzkörperbewegung sein, hierbei darf der Kopf nicht extra angehoben werden. Die Atmung wird nach vorne gerichtet durchgeführt.

 

4. Beinbewegung vom Brustschwimmen

Nun schwimmen Sie den Schmetterling und benutzen hierzu die Beinbewegung vom Brustschwimmen. Dabei folgt für jede Beinbewegung eine Armbewegung. Bei dieser Übung führen Sie eine seitliche Atmung aus und versuchen Ihren Kopf so viel wie möglich unter Wasser zu halten.

 

5. Freistilschwimmen für die Beine

Als Nächstes schwimmen Sie den Schmetterling und verwenden für die Beinbewegung einen beliebigen Schwimmstil. Die Schultern sollten bei der Durchführung möglichst über dem Wasser sein.

 

6. Variabler Einstieg

Achten Sie beim Schwimmen des Schmetterlings darauf, dass Ihre Hände vor dem ersten Armschlag 50 Zentimeter Abstand im Wasser haben. Beim zweiten Armschlag sollten Ihre Hände eine Distanz von 25 Zentimeter haben. Beim dritten Armschlag sind die Hände im Wasser aneinander. Darauf folgt der vierte Armschlag mit einer Distanz von 50 Zentimeter.

 

7. Die Unterwasser-Erholung

Schwimmen Sie den Schmetterling, aber lassen Sie dabei den Luftteil (die Erholung) für den Armschlag aus. Stellen Sie hierbei sicher, dass Ihre Arme sich unter Ihrer Brust befinden. Weiterhin versuchen Sie Ihre Schultern so tief wie möglich zu halten, indem Sie Ihren Rücken kräftig nach unten durchdrücken.

 

8. Geballte Fäuste

Versuchen Sie nun den Schmetterling zu schwimmen und dabei die Fäuste zu ballen. Gleichzeitig sollten Sie darauf achten, Ihre Beine und Arme so koordiniert wie nur möglich zu halten.

 

9. Verlängerte Arme

Schwimmen Sie den Schmetterling und führen Sie während der Unterwasserphase einen Halbkreis mit den Armen aus.
Somit verlängern Sie den Armschlag.

 

10. Der Ein-Beinschlag

Bei der Durchführung des Schmetterlings, machen Sie nur einen Beinschlag für jeden kompletten Arm-Zyklus. Der Beinschlag sollte vor der Erholungsphase durchgeführt werden.

Sie sollten auf keinen Fall, all diese Übungen an einem Tag durchführen. Die Aufteilung der einzelnen Übungen an verschiedenen Trainingstagen ist sinnvoller und erzielt bessere Ergebnisse. Andernfalls kann es sein, dass Sie Ihre Schultern und Ihr Rücken überlasten.

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Ist Chlor im Schwimmbad schädlich?

Schon aus Kindheitstagen kennt man es: Schwimmen im städtischen Freibad oder Hallenbad macht einfach Spaß und ist die ideale Freizeitbeschäftigung an heißen Sommertagen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen lieben es, sich dabei auszutoben und den erfrischenden, kühlenden Effekt des Wassers auf der Haut zu spüren. Kleiner Nebeneffekt sind dabei mitunter die roten Augen, die sich bei dem einen oder anderen nach zu ausgedehnten Tauch- oder Schnorchelgängen bemerkbar machen. In der Regel ist dieser „Rote-Augen-Effekt“ aber bereits nach ein paar Stunden wieder verschwunden. Rote Augen schmerzen nicht, und sie treten sowohl bei kleinen Kindern, als auch bei den Großen auf. Kein Grund zur Sorge also. Aber ist das tatsächlich so? Kann man wirklich unbesorgt im mit Chlor versetzten Hallen- oder Freibadwasser schwimmen?

Wer in dem kühlen Nass von Frei- oder Hallenbädern gerne seine Bahnen zieht, der nimmt meist den typischen Chlorgeruch wahr. In vielen öffentlichen Bädern verwendet man Chlor, um das Wasser zu desinfizieren. Häufig zeigt sich dabei, dass nicht nur der Geruch des Chlors sehr intensiv ist. Auch kommt es häufig vor, dass Schwimmbadbesucher mit blondierten Haaren plötzlich einen leichten Grünstich in ihrer Frisur feststellen. Diese Auffälligkeiten veranlassen so manchen Hobbyschwimmer dazu, anzunehmen, dass Chlor möglicherweise schädlich ist. Wenn man darüber hinaus den Meldungen in den Medien Glauben schenkt, dann soll das chemische Element nicht nur eine Ursache für die Entstehung von Asthma sein. Es wird überdies vermutet, dass es Krebs erregend sei.

 

Grüne Haare nach dem Schwimmen

Wie ist es möglich, dass blondiertes Haar durch die Einwirkung von Chlor leicht grünlich wird? Schuld daran sind die in dem Desinfektionsmittel enthaltenen Kupferionen.

 

Was ist Chlor überhaupt?

Bei Chlor handelt es sich um ein leicht grünliches, giftiges Gas, das sich vor allem durch einen stechenden Eigengeruch auszeichnet. Aus diesen Eigenschaften resultiert der aus dem Griechischen stammende Begriff Chlor. Denn Chlor bedeutet übersetzt so viel wie „hellgrün“.

Chlor kommt vorwiegend als gelöstes Salz im Meer bzw. als mit Natrium gebundenes Steinsalz vor. Wird Chlor in größeren Mengen genutzt bzw. löst man es in Wasser, wird ein Großteil der darin befindlichen Mikroorganismen buchstäblich vernichtet. Mit Blick auf die Verwendung von Chlor in Schwimmbädern geht es in erster Linie darum, das Wasser von menschlichen Mikroorganismen zu befreien, wie zum Beispiel von Schweiß, Körperflüssigkeiten und Hautschuppen.

Bereits seit Jahrhunderten weiß man die Vorteile des Chlors zu schätzen. So ist die Verwendung des Elements als Bleiche schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts üblich. Bis heute kommt es in industriellen Bereichen zum Einsatz. Etwaige gesundheitliche Nachteile, die durch die Chemikalie entstehen könnten, blieben dabei über viele Jahre hinweg eher im Hintergrund. Die zahlreichen positiven Eigenschaften von Chlor sprechen dabei für sich. So ist beispielsweise die stark desinfizierende Wirkung des Chlors bemerkenswert.

 

Die Kehrseite der Medaille

Seit vielen Jahren häufen sich die Warnungen von Medizinern und Wissenschaftlern, dass insbesondere sensible Personen möglichst nicht mit dem giftigen Stoff in Berührung kommen sollten. Säuglinge und kleine Kinder sollten aufgrund der ätzenden Wirkung möglichst nicht in Schwimmbäder mitgenommen werden. Wie nämlich zahlreiche stichprobenartige Untersuchungen unter Beweis stellten, enthielt das Wasser in vielen Schwimmbädern eine viel zu hohe Chlorkonzentration. Aber nicht nur das, sondern auch die mit den Chlordämpfen versetzte Umgebungsluft in Schwimmbädern führt nicht selten zu Atembeschwerden und Reizhusten. Bei zu großen Mengen an Chlor, die über einen längeren Zeitraum hinweg eingeatmet werden, ist die Gefahr sogar groß, langfristig an Asthma zu erkranken. Läge die Chlorkonzentration in dem vom Gesetzgeber vorgegebenen Bereich, wären die gesundheitlichen Beeinträchtigungen moderat bzw. so gut wie nicht nennenswert, meinen Experten. Immer wieder zeigt sich jedoch, dass die Richtwerte in öffentlichen Schwimmbädern um ein Vielfaches überschritten werden. Es gibt allerdings einen weiteren entscheidenden Faktor, der dazu beiträgt, dass die gesundheitlichen Auswirkungen von Chlor schädlich sein können.

 

Noch sind die Ausmaße nicht komplett untersucht

Wie wirken sich die gesundheitlichen Schäden durch Chlor bei Babys und Kleinkindern aus? In aktuellen Untersuchungen haben Mediziner herausgefunden, dass bei Kindern unter zwei Jahren im Blut eine vergleichsweise niedrige Konzentration eines bestimmten Zellproteins vorhanden ist. Dieser Aspekt ist ein relevantes Indiz dafür, dass eine Beeinträchtigung des Lungengewebes vorliegen kann. Dies wiederum ist oft die Basis für ein erhöhtes Asthma-Risiko. Dass besagte Trichloramine aus der Umgebungsluft der Schwimmbäder in erster Linie dafür verantwortlich gemacht werden können, ist Fakt. Allerdings streiten sich die Fachleute noch darüber, wie sich der negative Einfluss der Trichloramine tatsächlich auswirkt.

Trichloramine sind jedoch nur einige der Substanzen, die gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen können. So kommen nicht nur Schweiß, Urin und Co. mit dem im Schwimmbadwasser enthaltenen Chlor in Berührung, sondern auch Haare, Hautschüppchen und andere Partikelchen. Man vermutet, dass das Risiko der Entstehung veränderter Körperzellen dadurch erhöht wird, wenn Chlor mit diesem Erbmaterial in Verbindung kommt. So belegen aktuelle Untersuchungen, dass zum Beispiel der Anteil der sogenannten Trihalogenmethane im Wasser um ein Vielfaches höher ist, nachdem die Schwimmer mehrere Stunden im kühlen Nass verbracht haben. Und nicht nur das. Es wurde im Rahmen dieser Tests sogar festgestellt, dass in den Blutzellen einiger Probanden erbgutschädigende Mechanismen aufgetreten waren.

 

Erhebliche Risiken für Kinder und Erwachsene

Das Spielen oder das Schwimmen im Wasser ist einfach etwas Wunderbares. Wenn sich im Zuge dessen plötzlich die Blase bemerkbar macht, ist die Versuchung bei Groß und Klein oftmals groß, nicht etwa zur Toilette zu gehen, sondern ins Wasser zu urinieren. Ein solches Vorgehen fällt in der Tat nur selten auf. Die Vorstellung, dass fremde Menschen das Wasser, in dem sich noch viele andere Menschen aufhalten mit ihrem Urin verunreinigen, ist wahrlich nicht angenehm. Das eigentliche Problem allerdings ist weitaus tiefgreifender. So entstehen sogenannte Trichloramine, sobald sich das im Wasser enthaltene Chlor mit dem Urin verbindet. Übrigens entstehen diese Abfallstoffe ebenfalls, wenn Chlor mit menschlichem Schweiß, mit Hautcreme oder Kosmetika in Berührung kommt. Die Trochloramine gelangen vom Wasser aus in die Umgebungsluft und verursachen im Zuge dessen den charakteristischen Geruch, wie man ihn in Hallenbädern meistens wahrnimmt. Es ist also nicht ausschließlich Chlor, sondern vielmehr das Abfallprodukt der Chemikalie, die derartige Auswirkungen nach sich zieht.

 

Ein Ausblick in die Natur

Renommierte Umweltschutzorganisationen prangern es bereits seit vielen Jahren an. Viele tausend Tonnen Chlor kommen in der Industrie Jahr für Jahr zum Einsatz. Besonders deutlich wird dies unter anderem auch durch die Veränderung der Gewässer. So zeigt sich bei einer Vielzahl an Flüssen, die sich in unmittelbarer Umgebung zu Fabriken befinden, dass das Wasser buchstäblich zum Himmel stinkt. Stehende Gewässer, die durch Industrieanlagen regelmäßig mit Chlor verseucht werden, kippen gar oder sind als übel riechende, grünlich verfärbte Kloaken erkennbar. Ganz zu schweigen davon, dass in den betroffenen Gebieten buchstäblich kein Gras mehr wächst.

Längst weiß man, dass Chlor bzw. die Chlorbleiche, mit der Papier für unterschiedliche Verwendungszwecke produziert wird, die Ursache allen Übels ist. Daher verwundert es nicht, dass sich mehr und mehr Naturschützer dafür stark machen, Chlor bzw. Chlorbleiche gänzlich als Industrieprodukt zu verbieten.

 

Allein die Herstellung von Chlor wirft Fragen auf

Wissenswert ist, dass im Zuge des Herstellungsprozesses von Chlor Unmengen an Energie verbraucht wird. Sogar Quecksilber kommt dabei zum Einsatz. Natrium wird durch die Verbindung mit Quecksilber zu Natrium-Amalgam, woraus in einem dann folgenden Schritt Natronlauge wird. Im Zuge dessen tritt Quecksilber aus, sodass es mit dem Abwasser in das ökologische System gelangen kann. Zwar haben sich längst Herstellungsverfahren etabliert, die ohne Quecksilber auskommen. Allerdings sind diese noch weitaus komplexer und damit um einiges kostspieliger.

 

Die gesundheitlichen Auswirkungen:

  • Chlor und Chlordämpfe können zu Asthma oder asthmatischen Erkrankungen führen.
  • Die Chemikalie kann die Funktion des Immunsystems nachhaltig beeinträchtigen und schwächen.
  • In einer Schwangerschaft kann es zu Missbildungen kommen.
  • Frühkindliche Entwicklungsstörungen sind nicht ausgeschlossen, wenn die Mutter zu häufig mit Chlor in Berührung gekommen ist.
  • Die Leber kann geschädigt werden.
  • Das Nervensystem ist besonders anfällig für die schädigende Einwirkung des Chlors.
  • Fruchtbarkeitsstörungen sowie Fortpflanzungsprobleme treten mitunter auf.
  • Vielfach ist davon die Rede, dass Chlor Haarausfall begünstigen kann.
  • Es besteht der Verdacht, dass sich durch den Einfluss von Chlor menschliche Körperzellen verändern.

Es existieren übrigens Studien, die widerlegen die Tatsache, dass Chlor bestimmte gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringt. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass im Rahmen der zu Grunde liegenden Experimente die Chlordosis ausgesprochen niedrig war bzw. unter den vorgeschriebenen gesetzlichen Richtwerten lag. Insofern kommt es mit Blick auf etwaige Gesundheitsschäden durch Chlor vor allem auf die Menge an.

Welche Krankheitsrisiken durch Chlor außerdem bestehen, ist gegenwärtig noch nicht gänzlich geklärt.

Zu beachten ist, dass das gelegentliche Schwimmen oder Baden in dem Wasser von Hallenbädern keineswegs ursächlich ist für etwaige Erkrankungen sein muss. Vielmehr steht in dem Zusammenhang die Chlordosis im Wasser im Fokus. Und auch die Häufigkeit sowie die Dauer des Kontaktes mit dem Chlor spielen diesbezüglich eine entscheidende Rolle.

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5 Dinge, die Sie als Schwimmer niemals tun sollten – außer Sie lieben Streit

Das Schwimmtraining ist beendet, der Körper gestählert – und übersät mit blauen Flecken. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Oft sind die Schwimmbahnen voll und geradezu prädestiniert für kleine Unfälle und unangenehme Begegnungen. Man sollte meinen, dass jeder im Schwimmbad die ungeschriebenen Regeln beherrscht, die einem helfen nicht zur unhöflichsten, unangenehmsten und – kurz – meistgehassten Person im ganzen Schwimmbad zu werden. Trotzdem schaffen es einige Kandidaten immer wieder, dass man gerne die Regeln groß und breit im ganzen Schwimmbad verteilen möchte, damit auch wirklich jeder sie kennt.

Hier sind die 5 Regeln, die Sie beim Schwimmen beachten sollten, wenn Sie NICHT von jedem gehasst werden wollen.

 

1. Die Schmetterling-Technik

Obwohl der Schmetterling mit Sicherheit zu Ihren Trainingseinheiten gehört, sollten Sie diese Technik mit Bedacht verwenden. Sehen Sie den Herrn neben sich? Er könnte von Ihnen den ein oder anderen Arm abbekommen, wenn Sie an ihm vorbei flattern. Warten Sie, bis er das andere Ende der Bahn erreicht hat. Falls Sie doch seinen Weg kreuzen, setzen Sie einen Zug lang aus. Sie ersparen sich somit den ersten kleinen Unfall.

 

2. Die Füße des Vordermannes berühren

Sie wissen doch bestimmt, wie schön es ist, wenn eine fremde Person im Wasser Ihre Füße berührt. Genau: gar nicht. Wenn Sie diese unangenehme Begegnung sich und ihrem Vordermann ersparen wollen, dann halten Sie unbedingt Abstand. Sind Sie langsamer, bitten Sie ihn darum Sie zu überholen. Wenn Sie schneller sind, überholen Sie ihn – bloß nicht 10 Bahnen lang nach seinen Füßen schnappen.

 

3. Entspannt am Beckenrand sitzen

Nicht nur der Bademeister und Ihr Trainer werden wenig von Ihrer kleinen Pause am Beckenrand begeistert sein. Die Rücken- und Brustschwimmer im Becken unter Ihren Füßen könnten sich dabei verletzen oder sich ganz einfach erschrecken. Wenn Sie diese Risiken senken und Streit vermeiden wollen, führen Sie Ihre Pause außerhalb des Beckens fort.

 

4. Unbedingt der schnellste im Becken sein

Wie viel Meter Sie auch unbedingt zurück legen wollen – Ihr Training sollte für Sie nicht zum Wettrennen im Kampf gegen die anderen werden. Wenn sich 15 Schwimmer in Ihrer Bahn befinden, ist es das Beste einfach zu warten. Stellen Sie sich hinten an und warten Sie, bis sich der Stau aufgelöst hat.

 

5. Rückenschwimmer anmeckern

Rückenschwimmer haben es schwer! Andauernd stoßen sie sich ihren Kopf am Beckenrand, versuchen verzweifelt ihre Technik zu verbessern oder kollidieren mit anderen Schwimmern. Dass Sie sie anbrüllen, nachdem Sie beide auf halbem Weg zusammen gestoßen sind, macht es nicht leichter. Haben Sie ein wenig Verständnis für die tapferen Kämpfer – eines Tages könnten Sie an deren Stelle sein.

Gerade wenn Sie während der Stoßzeiten trainieren, kann das Training beschwerlich sein. Wenn Sie es sich und den anderen Schwimmern etwas erleichtern wollen, versuchen Sie die Regeln zu befolgen. Das Training wird für alle Beteiligten angenehmer und macht ohne Streit und Verletzungen definitiv mehr Spaß!

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Das richtige Essen nach dem Schwimmen

Die Basis für einen großen Erfolg beim Schwimmen ist die richtige Ernährung, denn nur durch diese kann der Körper mit genügend Energie versorgt werden, damit dieser die sportlichen Leistungen übersteht. Allgemein wird gesagt, dass Sie vor dem Schwimmen nichts essen sollen. Teilweise ist dies wahr. Direkt vor dem Schwimmen sollten Sie nichts essen. Die Nahrungsmittel befindet sich anschließend im Magen und durch die sportlichen Betätigungen kann es zu Krämpfen oder Magenverstimmungen kommen. Dennoch sollten Sie nicht auf nüchternen Magen zu Schwimmen beginnen. Essen Sie am besten eine halbe Stunde vor dem Schwimmen eine passende Mahlzeit. Dadurch hat der Körper genügend Zeit die Lebensmittel zu verdauen und die nötigen Nährstoffe zu erhalten. Sie werden sich beim Schwimmen wesentlich energiegeladener und fitter fühlen, als wenn Sie auf etwas zu Essen verzichten würden.

 

Die besten Tipps für eine gesunde Schwimmerernährung

Gerade Schwimmer müssen auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung achten, denn nur so erreicht der Körper die nötige Leistung. Damit Sie schnellstmöglich durchs Wasser gleiten können, sollten Sie sich an folgende Ernährungstipps halten:

 

Auf den Fettgehalt achten

Fett ist zwar ein wichtiger Geschmacksträger, macht den Körper aber auch träge und langsam. Achten Sie deswegen schon am Tag vor dem Schwimmen sowie am Trainingstag selbst darauf, dass Sie Lebensmittel meiden, die einen hohen Fettgehalt besitzen. Diese liegen schwer im Magen und werden nur langsam verdaut. Wichtig ist, dass Sie auch an die versteckten Fette denken. In Wurstwaren, Eiern oder Saucen kann viel Fett sein. Setzen Sie lieber auf leichte Snacks wie Fruchtschnitten oder Joghurt.

 

Kein Kaffee

Sie sind müde und schenken sich einen Kaffee ein, denn das enthaltene Koffein kann den Körper neuen Schwung verleihen. Vor dem Schwimmen ist das jedoch nicht zu empfehlen. Kaffee wirkt harntreibend, was bedeutet, dass Sie öfter auf die Toilette müssen. Gerade, wenn Sie ein ernsthaftes Schwimmtraining in Anspruch nehmen wollen, ist es kontraproduktiv, wenn Sie dieses mittendrin unterbrechen müssen.

 

Kleine Mahlzeiten genießen

Vor dem Schwimmen sollten Sie nur noch kleine Mahlzeiten und Snacks zu sich nehmen. Je mehr Sie essen, desto mehr muss Ihr Magen arbeiten. Das kann beim Schwimmen äußerst unangenehm sein. Essen Sie deswegen drei Stunden vor dem Training keine großen Mahlzeiten mehr. Lieber immer etwas Kleines.

 

Gemüse ist wichtig

Die Sportlerernährung setzt auf viele Vitamine und Mineralstoffe, sodass der Körper mit allen nötigen Nährstoffen versorgt wird, damit dieser die gewünschte Leistung erbringen kann. Vor allem Gemüse sollte vor und nach dem Schwimmen zu Ihren besten Freund zählen. Setzen Sie dabei auf eine bunte Mischung wie Brokkoli, Paprika, Gurken oder Möhren. Zugleich sollten Sie in dessen Zubereitung variieren. Genießen Sie beispielsweise Möhren einmal gekocht, gedünstet oder roh. Vor Getreideprodukten sollten Sie eher Abstand nehmen, denn diese benötigen lange zum Verdauen. Die enthaltenen Kohlenhydrate im Gemüse sind hochwertiger und besser verwertbar. Obst ist zwar auch eine gute Alternative, jedoch voller Fruchtzucker. Dieser kann sich leicht auf den Hüften absetzen. Gehen Sie mit Obst deswegen sparsam um.

 

Regelmäßig Essen

Leider ist es bei vielen Menschen so, dass diese den ganzen Tag über essen. Kommt ein kleiner Hunger auf, wird direkt ein Wurstbrot gemacht. Doch für den Stoffwechsel ist das kontraproduktiv, denn dieser ist rund um die Uhr auf „Alarmbereitschaft“ und erwartet Nahrung. Essen Sie deswegen ausbalanciert und regelmäßig. Nehmen Sie sich feste Zeiten vor und essen Sie auch nur dann. Ihr Stoffwechsel stellt sich darauf ein und Sie haben wesentlich mehr Energie zum Schwimmen.

Die Tipps im Überblick:

  • Geringen Fettgehalt wählen
  • Vorher keinen Kaffee trinken
  • Kleine Mahlzeiten genießen
  • Viel Gemüse essen
  • Ein regelmäßiger Essrhythmus

 

Müssen Sie auf alles verzichten?

Gerade im Schwimmbad werden viele Verlockungen geboten. Die Bratwurst brutzelt auf dem Grill, ein kühles Eis wirkt perfekt für die heiße Jahreszeit oder eine Schale Pommes wäre jetzt wunderbar. Nur, weil Sie Schwimmen gehen, bedeutet das noch lange nicht, dass Sie auf alles verzichten müssen. Allerdings sollte dies eher die Ausnahme sein. Gehen Sie mit einem vollen Magen schwimmen, muten Sie Ihrem Körper größere Belastungen zu. Dieser muss nicht nur die Temperaturunterschiede zwischen kühlem Wasser und warmer Luft ausgleichen, sondern auch Anstrengungen aufwenden, damit dieser über Wasser bleiben kann. Dazu kommt jetzt noch die Verdauung, denn auch dies ist für den Körper belastend. Deswegen ist es zu empfehlen, dass Sie sich ein wenig Zeit nach dem Essen nehmen. Der Körper soll schon am Land die größten Anstrengungen erledigen, sodass Ihnen das Schwimmen später leicht fällt.

 

Es gibt Ausnahmen

Kein Körper ist wie ein anderer, weshalb es bei der Ernährung vor dem Schwimmen einige Ausnahmen gibt. Vor allem ältere und kranke Personen sollten vorsichtig sein. Essen diese direkt vor dem Schwimmen etwas, schlägt sich das im Herz-Kreislauf-System nieder. Es kann zu einer Überlastung kommen, was gerade im offenen Gewässer sehr gefährlich sein kann. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zu einem Kreislaufkollaps. Aus diesem Grund sollten Sie immer auf Ihren Körper hören. Sie bemerken schnell, ob dieser vor dem Schwimmen eine Kleinigkeit verträgt oder nicht. Sind Sie sich unsicher, da es vielleicht schon Vorbelastungen in Ihrer Familie gibt, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen genau sagen, was und wie viel Sie vor dem Schwimmen essen sollten.

 

Wer sollte die Ernährung genauer bedenken?

  • Senioren und allgemein ältere Personen
  • Menschen mit einem schwachen Kreislauf
  • Kranke Personen

 

Essen nach dem Schwimmen: Was gilt es zu beachten?

Genauso wichtig wie das Essen vor dem Schwimmen ist, ist die Ernährung nach den Anstrengungen. Während des Schwimmens wird der Nährstoffspeicher des Körpers angegriffen. Das bedeutet, Sie verbrauchen die Nährstoffe und Energie für die Anstrengungen beim Körper. Deswegen fühlen Sie sich nach dem Schwimmen meist müde und erschöpft. Jetzt ist es wichtig, dass Sie diesen Speicher erneut auffüllen. Der optimale Zeitpunkt dafür ist etwa 20 bis 30 Minuten nach dem Schwimmen. Sinnvoll ist, wenn Sie sich einige kleine Snacks einpacken, welche Sie nach dem Schwimmen genießen können. Vor allem Fruchtriegel oder ähnliches sind gut, damit Ihr Körper schnell wieder mit Energie versorgt wird. Im Handel gibt es aber auch spezielle Sportlergetränke. Diese füllen den Kohlenhydratspeicher angemessen auf. Beachten Sie aber, dass diese nicht als Mahlzeitersatz getrunken werden sollten.

 

Ein vollwertiger Genuss

Nach dem Schwimmen sollten Sie auf eine vollwertige Hauptmahlzeit setzen. Diese fördert die Muskelregeneration und -anreicherung. Optimal ist eine Mahlzeit mit viel Protein wie Fisch, mageres Huhn, Rind oder Pute. Auch Eier oder fettarmer Käse sind erlaubt. Möchten Sie ein wenig variieren, probieren Sie es mit Vollkornnudeln, frischem Obst oder fettarmen Joghurt. Wichtig ist immer, dass Sie es nicht übertreiben. Nur, weil Sie jetzt etwas Sport gemacht haben, bedeutet das noch lange nicht, dass Sie ohne Grenzen schlemmen können. Hören Sie auf Ihren Körper. Sobald Sie satt sind, sollten Sie aufhören zu essen.

 

Worauf kommt es nach dem Schwimmen an?

  • Der Nährstoffspeicher muss aufgefüllt werden
  • 20 bis 30 Minuten nach dem Schwimmen essen
  • Kleinen Snack mitnehmen
  • Sportlergetränke liefern erste Power
  • Vollwertige Mahlzeit mit viel Protein
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Warum Schwimmen für Kinder so wichtig ist

Kinder sind ein wahres Geschenk und bringen den Alltag ganz schön durcheinander. Ständig sind Sie auf Achse und müssen es Ihren Lieblingen in allem Recht machen. Vor allem Bewegung spielt für Kinder eine wichtige Rolle, denn diese bringt nicht nur Spaß und Freude, sondern kann Kinder bei der Entwicklung unterstützen. Heute gibt es viele unterschiedliche Arten von Bewegung, wobei gerade eine Sportart hervorsticht: Schwimmen. Seit vielen Jahrzehnten ist das Schwimmen im Schwimmbad oder Flüssen ein großer Spaß und kann sogar die Konditionen, Ausdauer und das Sozialverhalten fördern. Weshalb Schwimmen die richtige Sportart für Ihr Kind ist, erfahren Sie hier.

Der Körper wird geschultEin Aspekt, welcher fürs Schwimmen spricht ist, dass dieses gut für den Körper des Kindes ist. In der heutigen Zeit bewegen sich Kinder leider immer weniger. Das ist Fernsehen, Konsolen und Smartphones zu verschulden, denn somit verbringen Kinder lieber ihre Zeit Zuhause, anstatt etwas draußen zu unternehmen. Mit Schwimmen sieht das ein wenig anders aus, denn beinah jedes Kind ist eine geborene Wasserratte und hat viel Freude am Schwimmen, Herumplanschen und Spielen im Wasser. Aus gesundheitlicher Sicht ist das sehr wichtig, denn das Schwimmen fördert die Muskulatur. Dafür ist es nicht notwendig, dass das Kind stundenlang Bahnen zieht, sondern schon das einfache Herumschwimmen, Tauchen oder Planschen fördert den Aufbau von Muskulatur.

Weiterhin kann Schwimmen die Ausdauer steigern. Gerade, wenn Sie regelmäßig mit Ihrem Kind schwimmen gehen, steigt seine Leistung an und es kann sehr viel länger und schneller schwimmen. Fernab des Schwimmbades zeigt sich diese im Alltag, denn Ihre Kinder sind ausgeglichener und entspannter. Ein wichtiger Punkt ist aber auch, dass die Abwehrkräfte gesteigert werden. Dadurch, dass Ihr Kind etwas für seinen Körper tut, diesen fördert und schult, werden auch die Abwehrkräfte des Immunsystems gesteigert. Regelmäßiges Schwimmen führt somit dazu, dass Ihr Kind seltener krank wird. Selbst krankheitsbedingte Schwäche oder Müdigkeit kann mit einer Runde Schwimmen aus dem Weg gegangen werden.

Die Vorteile für den Körper:

  • Die Ausdauer wird gesteigert
  • Die Muskulatur baut sich auf
  • Die Koordination wird gefördert
  • Die Abwehrkräfte nehmen zu

 

Schonend für den Körper

Wie weiter oben erwähnt, leiden viele Kinder und Jugendliche schon in frühen Jahren unter Übergewicht. Würden sich dieses für anstrengende Sportarten an Land entscheiden, kann das ein drastischer Fehler sein. Der Grund ist, dass jedes überflüssige Gramm sich auf die Bänder, Sehnen und Gelenke auswirkt. Das bedeutet, dass schon in jungen Jahren eine starke Belastung stattfindet, welche im Alter zu großen Problemen und Erkrankungen führen kann. Beim Schwimmen ist das nicht der Fall, denn durch die Auftriebskraft des Wassers werden genau diese Bereiche des Körpers geschont. Aus diesem Grund ist Schwimmen ideal für Kinder mit Übergewicht oder angeborenen Gelenkproblemen. Ganz nebenbei ist das Verletzungsrisiko beim Schwimmen äußerst gering. Selbst die Gefahr des Ertrinkens kann eliminiert werden, wenn Kinder am Schwimmunterricht teilnehmen und sich somit bestens mit dem Element Wasser auskennen.

 

Was wird geboten?

  • Schwimmen schont Bänder, Sehnen und Gelenke
  • Perfekt für übergewichtige oder gelenkbelastete Kinder
  • Geringes Verletzungsrisiko

 

Ein Erlebnis für alle Sinne

Kinder lernen jeden Tag und mit jeder Erfahrung, weshalb Schwimmen die perfekte Lösung ist. Im Wasser können Kinder unterschiedliche Sinnes- und Bewegungserfahrungen machen. Sie lernen Druck, Widerstand und Auftrieb kennen. Auch die Massage des Wassers auf das Gewebe ist beeindruckend und für Kinder etwas ganz Neues. Zugleich wird das Gleichgewichtsempfinden geschult, denn Kinder müssen sich mit Händen und Füßen über Wasser halten. Diese Reize sind in der Entwicklung eines Kindes sehr wichtig, denn somit lernen sie ihren Körper besser kennen. Sie wissen, wie sie auf verschiedene Situationen reagieren müssen und wo deren Grenzen liegen. In Fachkreisen wird von einem erweiterten Körperbewusstsein gesprochen.

 

Schwimmen muss gelernt sein

Es ist nicht förderlich, wenn Sie Ihr Kind einfach mit ins Wasser nehmen. Gerade sehr junge Kinder sind noch recht ängstlich und erleben beinah ein Trauma, wenn Sie ihnen das Schwimmen von einen auf den anderen Tag beibringen wollen. Am besten ist, wenn Sie schon mit Ihrem Säugling das Schwimmbad besuchen. Es gibt spezielle Abschnitte, welche auf Kleinkinder ausgelegt sind. In diesen ist mehr Ruhe und das Wasser sehr flach. Somit sammelt Ihr kleiner Schatz direkt nach der Geburt die ersten Erfahrungen mit Wasser und kann in Ruhe planschen. In den ersten Monaten ist es nicht nötig, dass Ihr Kind richtig schwimmt. Schon das Planschen und Liegen im Wasser ist sehr wichtig, denn so nehmen Sie Ihrem Kind die Angst und gewöhnen es an dieses Element. Ab 3 bis 4 Jahren kann das richtige Schwimmtraining beginnen. Kinder besitzen jetzt meist eine gute Koordination und sind sich ihres Körpers bewusst. Das heißt, sie wissen, dass sie über dem Wasser bleiben, wenn Sie mit Armen und Beinen paddeln. Kleinkinder haben in diesem Bereich häufig noch Probleme.

 

Ist ein professioneller Schwimmkurs sinnvoll?

Viele Eltern wollen Geld sparen und bringen ihren Kindern das Schwimmen selbst bei. In den meisten Fällen ist das kein Problem, denn Schwimmen ist keine besondere Kunst und kann leicht erlernt werden. Dennoch ist es sinnvoll, wenn ein professioneller Schwimmkurs besucht wird. In diesem lernen Ihre Kinder das korrekte und fehlerfreie Schwimmen. Besonders, wenn Ihr Kind als eher ängstlich gilt oder einige Schwierigkeiten bei der Koordination hat, ist es gut, wenn ein Profi zur Seite steht, welcher Ihr Kind unterstützen kann. Dadurch werden Fehler beim Schwimmen direkt vom Anfang an korrigiert und Ihr Kind hat es später leichter. Aber auch für die soziale Entwicklung ist ein professioneller Schwimmkurs essenziell. Gemeinsam mit anderen Kindern lernt Ihr Liebling das Schwimmen und dabei noch neue Freunde kennen.

 

Soziale Kompetenzen aufbauen

Allgemein gilt Schwimmen als ein hervorragender Sport um soziale Kompetenzen und Fähigkeiten aufzubauen. Nur selten sind Sie im Schwimmbad alleine, sondern im Kinderbecken gibt es viele weitere Kinder. Für Ihren Liebling ist das soweit gehend wichtig, dass dieser neue Freunde kennenlernen und somit seine sozialen Fähigkeiten ausbauen kann. Normalerweise müssen Sie Ihr Kind nicht dazu überreden etwas mit anderen zu machen. Das gemeinsame Schwimmen oder im Wasser spielen bringt Spaß und ermöglicht neue Bindungen.

 

Seien Sie ein gutes Vorbild!

Es ist bekannt, dass Kinder sich vieles von ihren Eltern abschauen und dementsprechend handeln. Deswegen sollten Sie auch beim Schwimmen ein gutes Vorbild sein. Zeigen Sie Ihren Kindern, dass Wasser kein gefährliches oder gar gruseliges Element ist, sondern viel Spaß bringen kann. Darüber hinaus sollten Sie vermitteln, dass das Schwimmen nicht nur viel Freude bringt, sondern auch gut für den Körper ist. Für Sie als Eltern bedeutet das, dass Sie im Schwimmbad nicht nur auf der Liege entspannen, sondern selbst in die Fluten springen sollten. Haben Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Spaß und bringen Sie diesen die Freude des Wassers näher. Das ist nicht nur gut für Ihre persönliche Kondition, sondern die Bindung zu Ihrem Kind wird gefördert. Sie fühlen sich verbunden und es baut sich ein Vertrauensverhältnis aus. Sorgen Sie nur immer dafür, dass Ihr Kind keine Angst hat. Das bedeutet, zwingen Sie Ihren Liebling nicht zu etwas, was dieser nicht möchte. Sie sollten Schritt für Schritt vorgehen und stets auf die Bedürfnisse Ihres Kindes achten. Machen Sie dies nicht, kann das schnell in einem ängstlichen oder panischen Zustand enden, sodass Ihr Kind keinen Fuß mehr ins Wasser setzt.

 

Eine Zusammenfassung:

  • Kinder schauen Sie das Verhalten der Eltern ab
  • Haben Sie Spaß im Wasser, wird auch Ihr Kind Spaß im Wasser haben
  • Die Bindung zwischen Ihrem Kind und Ihnen wird gefördert
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind Vertrauen und lösen Sie seine Ängste
  • Beginnen Sie langsam und schonend
  • Zwingen Sie Ihr Kind zu nichts

 

Hilfsmittel erleichtern den Einstieg

Das Becken sieht ewig tief aus, überall sind Menschen und Ihr Kind hat Angst unterzugehen? Machen Sie sich darüber nicht lustig oder spielen Sie jenes herunter, sondern gehen Sie darauf ein. Durch diverse Hilfsmittel können Sie Ihrem Kind die Angst nehmen und dafür sorgen, dass sich dieses schon bald Wohl im Wasser fühlt. Gerade Schwimmflügel, Schwimmreifen oder ein Schwimmbrett sind gute Helfer. Achten Sie darauf, dass diese eine hohe Qualität aufweisen und TÜV-geprüft sind. Nur so gehen Sie sicher, dass es nicht zu Beschädigungen kommt und Ihr Kind plötzlich in Gefahr ist. Immerhin sollen die Schwimmhilfen Ihrem Kind die Ängste nehmen und diese nicht noch weiter schüren. Es ist immer sinnvoll, wenn Sie zunächst im flachen Bereich des Beckens beginnen, wo Sie noch stehen, aber Ihr Kind schon schwimmen muss. Somit sind Sie immer als rettender Anker zur Stelle und können sofort eingreifen, wenn sich Ihr Kind unwohl fühlt. Erst mit der Zeit sollten Sie sich ins tiefere Wasser wagen.

 

Die Entwicklung des Kindes miteinbeziehen

Kinder entwickeln sich langsam und sollten vor allem in den ersten Monaten und Jahren nicht überfordert werden. Halten Sie sich deswegen an die unten aufgeführten Altersbeschränkungen, sodass Ihr Kind nicht dem Spaß am Wasser und Schwimmen verliert. Zugleich minimieren Sie das Risiko.

Bis zu 6 Monaten: Bis zum 6. Lebensmonat ist ein Baby noch nicht in der Lage eine Sitzposition zu halten, weshalb das Baden im Säuglingsbereich zu empfehlen ist. Das Baby verlässt sich komplett auf seine Eltern und muss im Wasser gestützt und geschützt werden. Nur so gewöhnt sich dieses langsam an das kühle Nass und lernt jenes besser kennen. Wichtig ist, dass Sie verhindern, dass Ihr Kind das Wasser trinkt. Da dieses meist mit Chlor versetzt ist, ist das gefährlich für Ihr Baby. Sicherlich könnten Sie mit dem Schwimmen noch einige Monate warten, doch gerade in dieser frühen Phase ist es wichtig, dass das Baby die ersten Erfahrungen im Wasser sammelt. Somit wird das Element zu einer ganz natürlichen Umgebung, weshalb spätere Ängste ausgeschlossen werden.

Von 7 bis 14 Monaten: Langsam fängt Ihr Baby an zu krabbeln und es lernt seine ersten Schritte. Es entwickelt sich jetzt ein Drang Neues zu entdecken und die Welt zu erkunden. Im Wasser ist das nicht anders, weshalb Sie durch Schwimmhilfen für Sicherheit sorgen sollten. Ihr Kind kann das Schwimmbecken für Große kennenlernen, ein wenig herumplanschen und Spaß haben. Dabei lernt es die ersten Eigenschaften von Wasser ohne Untergrund kennen.

Von 15 bis 23 Monaten: In diesem Alter verhalten sich Kinder immer autonomer und wollen alles selber machen. Zugleich hat Ihr Liebling schon viele Erfahrungen mit dem Wasser gesammelt und gewinnt somit an Sicherheit. Jetzt werden die eigenen Fähigkeiten ausgetestet und Ihr Kind ist risikobereiter. Gerne werden jetzt auch erste Sprünge vom Beckenrand gemacht.

Von 24 bis 36 Monaten: Langsam kapseln sich Kindern von ihren Eltern ab und wollen eigene Erfahrungen sammeln. Gerade jetzt spielen diese gerne mit Gleichaltrigen und haben gemeinsam Spaß. Darüber hinaus wächst die Autonomie, sodass sich Kinder frei und ungezwungen im Wasser bewegen können. Schnell lernen diese neue Möglichkeiten sich im Wasser fortzubewegen und zu spielen. Danach steigert sich diese Fähigkeit immer weiter.

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Allgemein

Kleines Schwimmerhoroskop: Was sagt die Schwimmtechnik über uns aus?

Dass die Schwimmtechnik etwas über den Charakter des Schwimmers aussagen kann, ist logisch. Im Gegensatz zum althergebrachten Horoskop, das Personen unterstellt, sie hätten aufgrund ihres Geburtsdatums bestimmte Charaktereigenschaften, hat der Schwimmer seine Schwimmart immerhin irgendwann bewusst ausgesucht. Der individuelle Schwimmstil mag auch teilweise intuitiv oder zufällig zustande kommen. Doch zur Schwimmtechnik hat eine Folge von Entscheidungen geführt, die ein junger Athlet im Laufe seines frühen Trainings und der ersten Wettbewerbe trifft. Sehen wir uns also an, welche Rückschlüsse sich auf die Persönlichkeit von Brustschwimmern, Schmetterlingsschwimmern und so weiter ziehen lassen!

 

Brustschwimmer

Wer schwimmen kann, hat in den allermeisten Fällen zuerst das Brustschwimmen gelernt. Das ist sozusagen der deutsche Schwimmstandard: Außerhalb der abgesteckten Bahnen der DLRG sind in den öffentlichen Schwimmbädern hauptsächlich Brustschwimmer zu sehen. Deshalb zieht es abenteuerlustige Schwimmer mit einem Bedürfnis nach Anerkennung in der Regel nicht in diese Disziplin. Im Umkehrschluss sind Brustschwimmer oft selbstbewusste Menschen, die sich nichts beweisen müssen. Sie wissen, dass es sich beim Bruststil um eine anspruchsvolle Technik handelt. Es gehört viel dazu, sie richtig umzusetzen. Was „Nichtschwimmer“ darüber denken, findet der Brustschwimmer nicht so wichtig. Er muss sich nicht abheben oder erklären. Das ist für ihn nicht Teil des Sports.

 

Rückenschwimmer

Wie steht es nun im Vergleich mit den Rückenschwimmern? Das Rückenschwimmen ist die einzige Schwimmart, bei der die Schwimmer sich „blind“ vorwärts bewegen und ihren gesamten Bewegungsablauf abbrechen müssen, um zu sehen, was vor ihnen liegt. Sie sind im Laufe ihrer Schwimmerkarriere zweifellos – auch schmerzhaft – gegen etliche Teammitglieder, Bahnbegrenzungen und Beckenränder gestoßen.

Da sie sich kein Zögern leisten können, wenn sie gewinnen wollen, müssen Rückenschwimmer also furchtlos sein. Wer in ein Hindernis schwimmt, der rollt danach kurz die Schultern, um sie wieder zu lockern, und schwimmt weiter. Es gibt keine ängstlichen Rückenschwimmer. Stoisch ziehen sie ihre Bahnen und vertrauen darauf, die Länge der Bahn im Gefühl zu haben. Insofern teilen sie ihr Selbstbewusstsein mit den Brustschwimmern, benötigen aber nicht deren Ausgeglichenheit und können sich ein größeres Bedürfnis leisten, in der Menge aufzufallen. Denn das werden sie auf jeden Fall – sobald sie die abgesteckte Bahn verlassen und blind im bevölkerten Becken bewegen.

 

Schmetterlingsstil-Schwimmer

Die Schmetterlingstechnik entwickelte sich aus der Brusttechnik und wird auch heute häufig von Schwimmern entdeckt, die sich „mehr“ wünschen: Sie soll körperlich auspowern und darf ruhig auch anstrengend aussehen. Schmetterlingsstil-Schwimmer suchen die Herausforderung, die sie schnell und gezielt verausgabt. Sie wollen alle zur Verfügung stehenden Kräfte auf einmal aufbieten und im Anschluss das Resultat deutlich in den Muskeln spüren. Folgerichtig sind Schmetterlingsschwimmer charakteristisch ungeduldig. Sie sind hier für die Action, nicht um sich zu entspannen.

 

Langstreckenschwimmer

Wer den Sprint bevorzugt, betrachtet das Langstreckenschwimmen oftmals als langweilig. Bahn um Bahn ist der Langstreckenschwimmer mit sich und der schwarzen Linie auf dem Schwimmbecken allein. Also muss er sicherlich geradehingehend in Tagträume abschweifen, um die Langeweile abzuwehren. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der Langstreckenschwimmer begrüßt die Distanz als eine Möglichkeit, um sich völlig und ausschließlich auf sich und seine Muskulatur zu konzentrieren. Das Training ist seine Zeit für sich selbst, in der er zugleich Erfolge erzielen kann, die ihn mit Stolz erfüllen. Wie alle Distanzsportarten ist auch das Langstreckenschwimmen meditativ. Es fördert die innere Balance und die Selbstwahrnehmung.

Der Langstreckenschwimmer muss geduldig sein. Der Erfolg liegt hier schließlich nicht darin, möglichst schnell ans Ziel zu gelangen und das Wasser wieder zu verlassen. Das Gefühl der Befriedigung entspringt vielmehr aus der Fähigkeit, Geschwindigkeiten auszujustieren und Routinen durchzuhalten. Sie müssen über eine gute und realistische Selbsteinschätzung verfügen, um ein Gefühl für die richtige Geschwindigkeit pro Distanz zu entwickeln.

 

Sprinter

Sprinter sind das Gegenteil: Sie bevorzugen das kurze und knappe Problem mit der schnellen Lösung. Doch da weniger Zeit zur Verfügung steht, ist in dieser Disziplin auch geballte Aufmerksamkeit nötig. Der Sprinter trifft schnelle Entscheidungen, bedenkt alle Details zugleich und kann gedanklich schnell umschalten. Wohl mag er sich nur für eine sehr kurze Zeit einsetzen, aber dabei wirft er alles hinein. Gleichzeitig besitzt er Feingefühl und einen Sinn für Genauigkeit; er muss den Unterschied von Millisekunden zu schätzen wissen. Von allen Schwimmern nimmt insbesondere er seinen Sport auch als Herausforderung zum Mitdenken wahr. In seiner Vorliebe für den schnellen und intensiven Energieverbrauch ähnelt er dem Schmetterlingsschwimmer.

 

Durch die Bank weg

Aber egal, für welche Schwimmtechnik(en) sich Schwimmer begeistern: Wir alle teilen die Liebe zum Sport und zum Wasser. Wir haben Hingabe, Motivation und den Ehrgeiz, uns immer wieder zu verbessern.

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