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Schwimmen – was muss man essen?

Der Sommer ist da und die Freibäder haben wieder ihre Tore geöffnet.

Nicht selten sieht man zahlreiche Schwimmer, die mehr als nur ein paar Bahnen ziehen. Was gibt es Schöneres, als bei warmem Wetter im kühlen Nass zu trainieren? Sport und Abkühlung in einem ist einfach ein tolles Gefühl. Sobald Sie etwas ambitionierter schwimmen, sollten Sie auf Ihre Ernährung beim Schwimmen achten. Denn die richtige Ernährung ist entscheidend für die Steigerung des Energieniveaus, sowie der Leistungsfähigkeit. Welche Nahrungsmittel Sie auf ein anderes Level heben und auf welche Sie am besten verzichten sollten, zeigen die folgenden Tipps.


Wettkampf oder Fitness – das angestrebte Ziel

Zunächst ist die Ernährung beim Schwimmen davon abhängig, ob Sie einen Wettkampf bestreiten oder sich einfach nur fit halten wollen. Für einen Wettkampfschwimmer ist es wichtig, derartige Lebensmittel zu konsumieren, die ihre Energie schrittweise abgeben. Diese sorgen für Ausdauer. Der reine Fitnessschwimmer sollte jedoch darauf achten, dass er leicht verdauliche und fettarme Nahrungsmittel zu sich nimmt.


Was sollten Sie vor dem Schwimmen essen?

Als großartiger Energielieferant dienen kohlenhydratreiche Lebensmittel. Diese geben langsam ihre Energie ab und schaffen Ausdauer. Wenn Sie vor dem Schwimmen kleine Mengen Kohlenhydrate zu sich nehmen, werden Sie eine enorm lange Ausdauer haben. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht zu große Mengen essen. Denn andernfalls entsteht ein unangenehmes Völlegefühl. Am optimalsten ist es, etwa eine Stunde vor dem Schwimmen die letzte Mahlzeit zu sich zu nehmen. Vollkornreis und Pasta sind ein guter Energielieferant. Diese Nahrungsmittel sind leicht verdaulich und sehr reich an Kohlenhydraten. Etwas Obst, wie z.B. Bananen können das Ganze als Kaliumquelle noch hervorragend abrunden. Fettige Nahrung ist eine suboptimale Ernährung beim Schwimmen. Sie ist nur schwer verdaulich und sorgt für ein Völlegefühl.  Überdies sollten Sie dafür sorgen, dass Sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Das gilt auch für die Zeit während des Schwimmtrainings.


Was sollten Sie nach dem Schwimmen essen?

Am besten ist es, die angegriffenen Energiespeicher etwa 20 bis 30 Minuten nach dem Schwimmen wieder aufzuladen. Gerade Langstreckenschwimmer müssen ihre Energiespeicher rasch wieder auffüllen, um ihren Körper bei der Regeneration zu unterstützen. Falls Sie morgens schwimmen gehen, sollten Sie auf jeden Fall nach dem Schwimmen einen Snack zu sich nehmen. Hierzu bieten sich beispielsweise Obst oder Proteinriegel an. Recovery Drinks sind auch eine Möglichkeit, die Speicher wieder aufzufüllen. Zur Muskelregeneration und Anreicherung empfiehlt sich eine proteinreiche Ernährung beim Schwimmen. Pute, Rind, fettarmer Käse sowie Eier in Kombination mit frischem Obst, fettarmen Joghurt und Vollkornnudeln sind Optionen für eine nahrhafte Hauptmahlzeit.


Abschließend ist zu sagen, dass eine ausgewogene Ernährung beim Schwimmen äußerst wichtig und wertvoll ist.

Fettreiche Nahrungsmittel sollten Sie vermeiden. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, mit leerem Magen zu schwimmen. Sobald Sie jedoch Langstreckenschwimmer sind, sollten Sie in jedem Fall vor dem Schwimmen eine kleine, kohlenhydratreiche Mahlzeit zu sich nehmen. Da Sie beim Schwimmen weniger schwitzen als bei anderen Sportarten, wird die Flüssigkeitszufuhr oftmals vernachlässigt. Hierbei sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie während und nach dem Training genug trinken.